Ausgewählt! Je 25 Objekte von gestern und für morgen
50 Objekte verbinden Grenchens Gegenwart mit seiner Vergangenheit. Besucherinnen und Besucher konnten mitentscheiden, welche Objekte ins Museum gehören.

50 Objekte verbinden Grenchens Gegenwart mit seiner Vergangenheit. Besucherinnen und Besucher konnten mitentscheiden, welche Objekte ins Museum gehören.
Zum 25. Geburtstag wagte das Museum Grenchen etwas Neues: Die Objekte der partizipativen Jubiläumsausstellung wurden von Menschen und Institutionen aus der Region gesammelt, ausgewählt und kuratiert. Die Doppelausstellung über Grenchens Vergangenheit und Gegenwart machte neugierig auf seine Zukunft.
25 Objekte von gestern
Für den ersten Teil der partizipativen Jubiläumsausstellung wurden 25 Ko-Kuratorinnen und Ko-Kuratoren ins Museumsdepot eingeladen. Zu ihrem Lieblingsobjekt verfassten sie den Ausstellungstext: «Dieses Ausstellungsobjekt steht für Grenchen, weil …».
Die Besucherinnen und Besucher konnten dann 25 individuelle Perspektiven auf die Geschichte unserer Stadt und der Region entdecken. Diese Deutungen überraschten mit neuen Einblicken in die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte.
«Dieser Wimpel steht für mich für Grenchen, weil der Fussballclub Grenchen über Jahrzehnte sehr identitätsstiftend für die Stadt und ihre Bewohnenden war.»
Angela Kummer
Dies ist eine Bildbeschreibung.
Quelle: Salvatore De Vito
25 Objekte für morgen
Für den zweiten Teil der Jubiläumsausstellung sammelten wir gemeinsam mit 25 Grenchnerinnen und Grenchner Objekte, die damals für das Leben in Grenchen standen und künftig im Museum hätten sein können.
In einem kurzen Video erzählten die Ko-Sammlerinnen und Ko-Sammler, warum dieses Objekt in Zukunft historisch sein würde und deshalb ins Museum gehörte. Anschliessend waren die Besucherinnen und Besucher gefragt: Sie stimmten in der Ausstellung darüber ab, ob sie ebenfalls dieser Meinung waren.
Salvatore De Vito (r.) beim Videodreh zum zweiten Ausstellungsteil «25 Objekte für morgen».
«Das Raketenmodul gehört ins Museum, weil damit zum ersten Mal Uhren auf ihre Weltraumtauglichkeit geprüft wurden.»
Philipp Jupp