Datum & Zeit

Mittwoch, 4. November 202618 – 20 Uhr

Frauen machten in der Uhrenindustrie oft andere Erfahrungen als Männer. In den Fabriken wurden ihnen häufig repetitive und wenig anerkannte Tätigkeiten zugewiesen. In der Heimarbeit waren viele zudem von tiefen Löhnen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und fehlendem Arbeitsschutz betroffen. Gleichzeitig konnte die Erwerbsarbeit in der Fabrik oder der zusätzliche Verdienst zu Hause neue Handlungsspielräume eröffnen.

Die Journalistin Livia Grossenbacher (Podcast „Halbwertszeit“) und die Historikerin Bettina Kurz (Museum Grenchen) beleuchten die spezifischen Arbeitsbedingungen von Frauen in den Uhrenfabriken sowie in der Heimarbeit der Uhrenindustrie. Im Zentrum stehen die gesundheitsgefährdenden und diskriminierenden Arbeitsverhältnisse, denen viele Arbeiterinnen ausgesetzt waren – von monotoner Fliessarbeit und dem Umgang mit belastenden Stoffen bis hin zu Benachteiligungen bei Lohn, Anerkennung und Aufstiegsmöglichkeiten.

Im Anschluss sind alle Interessierten herzlich zum Austausch eingeladen. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme ehemaliger Uhrenarbeiterinnen, die ihre Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Publikum teilen möchten. Bringen Sie Ihre Fragen, Erinnerungen und Perspektiven ein und helfen Sie mit, die Geschichte der Frauen in der Uhrenindustrie gemeinsam zu erzählen.

Anschliessend offerieren wir Ihnen einen Apero.

Anmeldung

Sichern Sie sich Ihren Platz für diesen Event – Anmeldung bis einschliesslich Sonntag, 1. November 2026. Die Bestätigung erhalten Sie per E-Mail.

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