Was wir sammeln

Die Sammlung reicht von der Ur- und Frühgeschichte der Region Grenchen bis in die Gegenwart. Schwerpunkte bilden die Alltags-, Sozial- und Kulturgeschichte sowie die Industriegeschichte, insbesondere die Uhrenindustrie.

Zahlen und Fakten

> 88 Jahre

sammelt das Museum Grenchen

Das Museum Grenchen sammelt Kulturgut und bewahrt so die Geschichte unserer Region für zukünftige Generationen.

~1 Schenkungs-angebot

erhalten wir pro Woche

Damit wächst der Bestand stetig und das Team muss jedes Objekt sorgfältig prüfen – etwa hinsichtlich Zustand, Herkunft und kulturhistorischer Bedeutung.

> 10 000 Objekte

umfasst die Sammlung

Mehr als die Hälfte davon ist digital erschlossen.

~1 % aller Objekte

der Sammlung sind im Museum ausgestellt

Ein kleiner Teil der Sammlung ist dauerhaft im Museum zu sehen – der Rest lagert im Depot und kann bei passenden Anlässen weiter erforscht und präsentiert werden.

Grösstes Objekt

ist die Kutsche «Break»

Diese um 1900 in Grenchen gefertigte Kutsche wurde als Schenkung übergeben. Die Herkunft ist lückenlos belegt, sodass Zustand und kulturhistorischer Wert geprüft werden konnten. Die Kutsche wurde über Generationen erhalten, restauriert und ist bis heute in tadellosem Zustand.

Historische Objekte brauchen Notkonservierungen

Historische Objekte haben aufgrund ihres Alters einen natürlichen Zerfall erlitten. Insbesondere Objekte aus der Alltagsgeschichte tragen Spuren ihres Gebrauchs. Es ist Aufgabe der Museen diese Objekte zu schützen, um ihre kulturhistorische Bedeutung zu bewahren.

Damit sie diese nicht verlieren, müssen bei ausgewählten Objekten Notkonservierungen durchgeführt werden. Dazu müssen Restauratoren und Konservatorinnen mit spezifischen Fachrichtungen zur Hilfe geholt werden - ein grosser Kostenpunkt, den sich kleine Museen wie das unsrige in der Regel nicht leisten können.

Eine Gebrauchssammlung für die Vermittlung

Der Museumsbesuch lebt von intensiven Eindrücken. Historische Objekte können eine starke Wirkung haben, wenn Museumsmitarbeitenden sie in Ausstellungen und Inszenierungen zum Leben erwecken. Wir haben unsere Objekte in eine Kern- und eine Gebrauchssammlung unterteilt: Besonders wertvolle Objekte oder Unikate können nur mit den Augen betrachtet werden.

Andere Objekte haben wir speziell für Workshops und Schulklassen bestimmt - hier können die historischen Objekte angefasst und ausprobiert werden, um einen stärkeren sinnlichen Eindruck von den materiellen Zeugen der Geschichte zu erhalten.

Verantwortungsvolles (Ent-)Sammeln

Das Sammeln von Objekten ist eine weitere Kernaufgabe eines Museums. Das Sammlungskonzept legt fest, was ein Museum sammelt und was nicht. Die Frage, was sammlungswürdig ist, unterliegt dem Zeitgeist und ändert sich immer wieder. Eine derart historisch gewachsene Sammlung muss in grossen zeitlichen Abständen mit dem Sammlungskonzept abgeglichen werden.

Wohl überlegte Deakzessionen (Entfernungen von Objekten aus der Sammlung) führen zu einer qualitativen Schärfung der Sammlung und ermöglichen ein verantwortungsvolles Sammeln im Rahmen der knappen personelle und räumliche Ressourcen.

Warum Sammlungsarbeit wichtig ist

In kleinen Museen, wie dem unsrigen, in dem die finanziellen Ressourcen nicht den Anforderungen entsprechen, wird die Sammlungsarbeit häufig häufig zugunsten von aufsehenerregenden Ausstellungen vernachlässigt.  

Indem wir die Sammlungsarbeit hinter den Kulissen gleichwertig wie die kuratorische Arbeit gewichten, versuchen wir das Unmögliche möglich zu machen. Dies gelingt uns nur dank Drittmittelförderung durch grosszügige Stiftungen. Dabei ist die die Ausgangslage eigentlich ganz simpel: Nur mit einer professionell aufgearbeiteten und gepflegten Sammlung sind wirklich gute Ausstellungen möglich. 

Einblicke in die Sammlung

Rechenmaschine Nestler aus der Felsa S.A. (Inv. Nr. KHMG 5660)

Quelle: Bettina Kurz

Sammlungskonzept

Die Sammlung ist das Herz unseres Museums. Sie macht Relevantes sichtbar, zeigt gesellschaftliche Entwicklungen und eröffnet neue Perspektiven für Dialog, Forschung und Inspiration.

Sammlungskonzept

Das Sammlungskonzept legt fest, welche Objekte in die Sammlung aufgenommen werden. Entscheidend sind der Bezug zur Region Grenchen, der historische Aussagewert und die Bedeutung für das kollektive Gedächtnis.
Das Sammlungskonzept wird derzeit überarbeitet.

Schenkungen und Legate

Wir erweitern unsere Sammlung laufend gemäss unserem Sammlungskonzept.

Wenn Sie ein Objekt besitzen, das Sie dem Museum Grenchen anvertrauen möchten, können Sie das untenstehende Formular ausfüllen. Gerne prüfen wir Ihr Angebot sorgfältig im Hinblick auf unser Sammlungskonzept und besprechen gemeinsam, ob eine Aufnahme in unsere Sammlung möglich ist.

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Erlaubte Formate: JPEG, PNG, WebP, HEIC, HEIF · Max. 15 MB pro Bild · Bis zu 6 Bilder

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